Produkttest: Lansinoh Handmilchpumpe

Produkttest: Handmilchpumpe von Lansinoh

Für Lansinoh und http://www.windeln.de durfte ich eine der neuen Lansinoh Milchpumpen testen. Mein Testobjekt ist die Handmilchpumpe von Lansinoh (Direktlink zum Testprodukt: http://www.windeln.de/lansinoh-handmilchpumpe-mit-weithalsflasche.html). Über die Zusage zum Produkttest hatte ich mich sehr gefreut und meine Tochter und ich haben das Paket auch sofort ausgepackt.

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Mein Paket
In meinem Paket waren die Handmilchpumpe, ein Anschreiben und eine Informationsbroschüre von Lansinoh enthalten. Nachdem ich mir das Anschreiben durchgelesen hatte (während meine Tochter ganz genau die Packung mit der Handmilchpumpe untersuchte), ging es ans Auspacken der Handmilchpumpe. In der Packung enthalten waren die komplette Handmilchpumpe, eine Anleitung, zwei Muttermilchbeutel, eine Weithalsflasche mit Zubehör und ein Ersatzventil für die Milchpumpe.

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Zum Zubehör
Die enthaltenen Muttermilchbeutel sind sehr praktisch, da man darin die Muttermilch sehr gut einfrieren kann. Sie sind steril verpackt und dadurch sofort einsatzbereit.
Die in der Packung enthaltene Weithalsflasche kommt mit Verschlussplättchen, Schutzkappe und dem besonderen NaturalWave Sauger daher. Vor dem ersten Einsatz sollte alles, wie auch die Milchpumpe sterilisiert werden (z.B. durch Auskochen). Die Weithalsflasche besteht aus einem sehr leichten Plastikmaterial. Mit dem Verschlussplättchen lässt sich die Flasche sicher und dicht verschließen und die abgepumpte Muttermilch lässt sich in der Flasche aufbewahren und sogar darin einfrieren.
Etwas Besonderes ist auch der bereits in der Packung enthaltene NaturalWave Sauger. Er besteht zu 100% aus Silikon und soll sehr nah an das Saugverhalten an der Brust herankommen, so dass es auch beim Füttern von Fläschchen nicht zu „Saugverwirrungen“ kommt. Das finde ich sehr praktisch, da man so keine Angst haben muss, dass das Baby nach dem Einsatz eines Fläschchens nicht mehr an die Brust will. Gerade bei Milchpumpen empfinde ich es als großen Pluspunkt, wenn sich der Hersteller dabei auch Gedanken um das Füttern der abgepumpten Milch macht und solch spezielle Sauger entwickelt.

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Die Handmilchpumpe
Jetzt aber zum eigentlichen Testobjekt: Die Handmilchpumpe. Die in der Packung enthaltene Anleitung habe ich erst einmal beiseitegelegt, da ich testen wollte ob sich die Milchpumpe auch intuitiv zusammenbauen lässt. Immerhin verspricht Lansinoh ja in der Informations-Broschüre: „wenige Einzelteile, einfaches Zusammenbauen & Reinigen“. Dies kann ich auf jeden Fall bestätigen. Der Zusammenbau gelang sehr leicht und intuitiv, auch ohne Anleitung.
Der Abpumpvorgang wird ebenfalls direkt klar und nach dem Zusammenbau war mir auch direkt bewusst, wie die 2-Phasen-Technologie funktioniert, bei der man von der Stimulations- in die Abpumpphase wechseln kann. Hierbei handelt es sich um eine Einstellung zwischen Griff und Pumpe, durch die man während dem Abpumpen durch einfaches Umstecken zwischen den Phasen wechseln kann.
Die Stimulationsphase sind dabei eher kurze und leichtere Pumpstöße, während es bei der Abpumpphase zu längeren und intensiveren Pumpstößen kommt. Das Ganze ist vergleichbar mit leichtem Nuckeln und tieferem Saugen durch den Säugling. Dadurch, dass es sich um eine Handmilchpumpe handelt kann man den kompletten Pumpvorgang natürlich ganz nach eigenem Geschmack steuern und zudem ist das Ganze auch sehr geräuscharm.
Was ich noch erwähnenswert finde, ist der Saugaufsatz. Dieser ist glockenförmig gestaltet und umschließt einen großen Teil der Brust. Zudem ist er sehr weich und aus einem warmen Material. Für mich auch ein Pluspunkt, da das Abpumpen dadurch wesentlich angenehmer ist.
Beim Zusammenbau habe ich auch versucht verschiedene andere handelsübliche Babyfläschchen mit der Pumpe zu kombinieren, habe aber keine passenden gefunden. Das finde ich aber jetzt nicht so tragisch, da die Originalfläschchen sehr funktional sind und man auch nicht Unmengen davon benötigt. Durch die Muttermilchbeutel kann man die Milch auch sehr gut lagern und in andere Fläschchen umfüllen. Wobei ich dazusagen muss, dass mich der NaturalWave Sauger überzeugt hat und ich mir bereits Fläschchen und Sauger nachbestellt habe.

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Anwendung der Muttermilchpumpe
Vor der ersten Benutzung (und natürlich auch nach jedem Verwenden) sollten die Pumpe und das Fläschchen unbedingt gespült und anschließend sterilisiert werden. Dazu kann man spezielle Geräte zur Flaschensterilisation nehmen, oder (wie in meinem Fall) einfach alles auskochen. Nach dem Auskochen (es hat sich nichts verformt oder verzogen) war die Pumpe dann endlich einsatzbereit.
Da meine Tochter schon sehr früh die meisten Nächte durchschlief und es dadurch am frühen Morgen öfters zu „überfüllten Brüsten“ kam, habe ich bereits eine Muttermilchpumpe einer anderen Marke zuhause, mit der ich schon Erfahrungen gemacht habe und Vergleiche anstellen kann. Diese Milchpumpe ist von einer Marke, die auch von einigen Hebammen empfohlen wird. Trotzdem hat mich die Anwendung nicht wirklich überzeugt, da es mit der Zeit recht schmerzhaft wurde (trotz richtiger Anwendung). Darum war ich natürlich sehr gespannt auf die Lansinoh Muttermilchpumpe.
Beim ersten Ansetzen ist mir direkt der weiche und angenehme Saugaufsatz positiv aufgefallen. Er fühlt sich schon beim Ansetzen warm an, was beim Abpumpen sehr förderlich ist. Ich habe die Einstellung auf die Stimulationsphase (die der sanften Vorbereitung der Brust dient) gestellt und nach ein paarmal Pumpen dann auf die Abpumpphase umgestellt. Der Unterschied zu meiner bisherigen Pumpe war riesig und ich entsprechend positiv überrascht. Mit so einem extremen Unterschied hätte ich nicht gerechnet.
Zuerst einmal ist die Pumpe wirklich sehr leise. Man hört beim Abpumpen eigentlich so gut wie gar nichts. Das Pumpen selbst belastet auch die Hand nicht unnötig. Durch den ergonomisch geformten Griff hat man nicht das Gefühl, dass man ein Sportgerät für Krafttraining der Hände verwendet (wie es leider bei meiner vorherigen Pumpe der Fall war), sondern es fühlt sich leicht und natürlich an.
Das Abpumpen mit der Lansinoh Handmilchpumpe fühlt sich an der Brust angenehm, warm und weich an. Die Brust wird nicht unnötig gereizt und ich habe auch den Eindruck, dass das Abpumpen schneller und einfacher funktioniert. Das liegt vermutlich auch mit daran, dass die Pumpe so gut in der Hand liegt, der Aufsatz weich ist und man sich dadurch viel besser beim Pumpen entspannen kann. Mir hat jemand mal den Tipp gegeben, dass man beim Abpumpen daran denken soll, dass das Baby an der Brust saugt, damit „es besser läuft“. Das funktioniert mit der Lansinoh Milchpumpe definitiv sehr gut.
Nach dem Abpumpen fühlte sich meine Brust auch nicht gereizt an, wie es bei meiner vorherigen Pumpe der Fall war. Zudem ging das Abpumpen schneller und leichter. Während ich für die gleiche Menge Milch mit meiner vorherigen Pumpe etwa 30 bis 40 Minuten benötigt hatte, war das Fläschchen mit der Lansinoh Muttermilchpumpe (immerhin 160 ml) bereits nach 12 Minuten komplett gefüllt. Das bedeutet eine Zeitersparnis von mehr als 50%. Auch dadurch sinkt natürlich die Belastung für die Brust.

Bezugsquellen
Die Handmilchpumpe von Lansinoh gibt es in verschiedenen Onlineshops (z.B. http://www.windeln.de/lansinoh-handmilchpumpe-mit-weithalsflasche.html), aber auch in Drogerien und Baby-Geschäften zum Preis von ca. 39,90 Eur. Die Weithalsflasche kann man ebenfalls in Onlineshops zum Preis von etwa 6,90 Eur (160 ml) und ab ca. 7,50 Eur (240 ml) jeweils mit NaturalWave Sauger erwerben. Die NaturalWave Sauger erhält man ab ca. 6,98 Eur (für zwei Stück) im Onlineshop.

Mein Fazit
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Lansinoh Handmilchpumpe unschlagbar. Ein Fläschchen und ein Sauger sind auch in der Packung enthalten, so dass man nach dem Kauf direkt loslegen kann. Während die Handmilchpumpe, verglichen mit anderen Pumpen, preislich etwa im Mittelfeld liegt, ist sie anderen Pumpen in der Anwendung und Komfortabilität weit voraus. Das Abpumpen mit der Handmilchpumpe von Lansinoh gelingt schnell und belastet nicht unnötig. Die Anwendung und Handhabung ist einfach und angenehm.
Ich kann die Handmilchpumpe von Lansinoh auf jeden Fall uneingeschränkt weiterempfehlen und werde sie gerne und oft weiterbenutzen.

2 Gedanken zu “Produkttest: Lansinoh Handmilchpumpe

    • Hallo Dorothea
      Nicht alle Pumpen und Pumpenarten passen zu jedem. Ich zum Beispiel hatte vorher auch andere Pumpen ausprobiert und teilweise haben die richtig geschmerzt. Da gibt es schon ziemliche Unterschiede. Eine elektrische Pumpe habe ich noch nie ausprobiert. Da ich mit der Lansinoh Milchpumpe aber immer gut zurecht gekommen bin, hat mir die auch ausgereicht 🙂

      Liebe Grüße,
      Melanie =^_^=

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