MAM-Babyartikel im Test

MAM – Babyartikel
Heute stelle ich Euch ein paar tolle Produkte aus dem Hause MAM ( www.mam-babyartikel.de ) vor, die uns und unseren Sohn überzeugt haben.
Hier mal ein Foto von den Produkten, die wir ausprobiert haben (zwei verschiedene Schnullervarianten, der MAM Pod und der Twist Clip von MAM):
MAM

Warum Schnuller?
Meiner Tochter (inzwischen 1,5 Jahre alt) hatten wir nie einen Schnuller gegeben und allgemein sah ich bis zur Geburt meines Sohnes eigentlich keine Notwendigkeit, meinem Kind einen Schnuller zu geben, um es „ruhig zu stellen“. Als dann mein Sohn vor 11 Wochen geboren wurde habe ich meine Einstellung zu Schnullern dann doch nochmal überdacht. Mein Sohn hat nämlich ein extremes Verlangen nach Nähe und wenn es nach ihm geht, würde er am liebsten ausschließlich auf dem Arm gehalten und getragen werden. Vorzugsweise natürlich während der Träger läuft. Setzt sich der Träger hin, wird direkt losgeschimpft und geschrien. Am Anfang (etwa den ersten Monat lang) wollte er zudem auch noch ständig an die Brust (teilweise habe ich ihn jede Stunde 45 Minuten lang gestillt, manchmal sogar noch länger).
Da ich aber auch noch meine Tochter zu versorgen habe und meinen Sohn zwischendurch auch gerne mal ablegen würde, riet mir meine Hebamme zu Tragetuch und Schnuller. Ein Tragetuch haben wir auch gekauft und das funktioniert einigermaßen.
Mit dem Schnuller dagegen gab es einige Probleme. Wir haben mehrere Schnuller ausprobiert. Da es glücklicherweise in verschiedenen Babyclubs einige Gratisschnuller gab, habe ich einen Schnuller von Nuk und Avent ausprobieren können. Trotz gutem Zureden, viel Geduld und immer wieder anbieten hat unser kleiner Tragling aber überhaupt nicht eingesehen, einen Schnuller zu nehmen. Also haben wir verschiedene andere Varianten ausprobiert. Einen Sauger der dm-Hausmarke wollte er dabei genauso wenig, wie einen speziellen kirschförmigen Sauger der Hausmarke von Müller, der im Internet als perfekt für Stillkinder angepriesen wurde. Egal welcher Schnuller, er hat ihn stets sofort wieder ausgespuckt, ohne auch nur daran zu saugen. Auch ein Knoten im Spucktuch (da hatte meine Tochter im Säuglingsalter manchmal gerne dran gesaugt) brachte keinen Erfolg.
Also habe ich mich irgendwann damit abgefunden, dass mein Sohn einfach keine Schnuller mag.
Dann haben wird (bzw. unser Sohn) jedoch Beruhigungssauger von MAM ausprobiert und ich bin total begeistert. Das ist der erste (und einzige) Schnuller, den unser Schatz akzeptiert.

Was ist MAM?
MAM ist ein Anbieter von Babyartikeln (Schnuller, Fläschchen, Beißringe, Stillprodukte, Milchpumpen, Esslernprodukte uvm.). MAM entwickelt bereits seit mehr als 35 Jahren Produkte in Zusammenarbeit mit Experten aus Medizin und Forschung. Dabei steht die Unterstützung der individuellen Entwicklung jedes einzelnen Kindes und die Erleichterung des Babyalltags im Vordergrund.
Hier kommt Ihr zur Homepage von MAM: www.mam-babyartikel.de
Dort findet Ihr übrigens auch den MAM Club, wo man sich anmelden kann und dann von tollen Angeboten wie Newsletter, Schwangerschaftskalender, Baby-Entwicklungskalender, Vorteilsaktionen, Gewinnspielen oder Produkttests profitieren könnt.

Der MAM Pod
So, jetzt komme ich aber endlich zu den Produkten ^^
Als erstes möchte ich Euch gerne den MAM Pod vorstellen.
MAM
Alleine der Name gefällt mir schon total gut ^_^ Es handelt sich bei dem MAM Pod um ein Täschchen für 2 Schnuller, das mithilfe von einem Klettverschlusses ganz einfach befestigt werden kann (zum Beispiel an der Hand- oder Wickeltasche, am Gürtel oder Gürtelschlaufe, am Kinderwagen…). Ich habe ihn an dem Bügel der Babyschale fürs Auto befestigt, wo mein Sohn den MAM Pod auch gerne als Spielzeug verwendet und danach greift.
In den MAM Pod passen ohne Probleme zwei Schnuller hinein und durch einen Reißverschluss sind die Schnuller darin sicher und sauber verstaut. Wenn der aktuell verwendete Schnuller mal herunterfällt und man gerade keine Möglichkeit zum Reinigen hat, hat man so direkt einen oder zwei Ersatzschnuller bereit.
Das Material ist stabil und hygienisch (man kann es einfach abwischen).
Sehr gut gefällt mir auch, dass es ein eher neutrales (trotzdem aber sehr gelungenes) Design ist und nicht typische Babymotive hat, so dass er sich auch wirklich ohne Probleme an der Handtasche befestigen lässt und trotzdem gut aussieht.

Der Twist Clip von MAM
Mein absolutes Lieblingsassecoire!
MAM
Der Twist Clip ist super praktisch und genial durchdacht. Es handelt sich dabei um ein Schnullerband, das man sowohl für Schnuller mit als auch ohne Ring verwenden kann. Durch den Klettverschluss am Befestigungsring kann man den Ring abnehmen und dann einen Schnuller mit Ring, einen Beißring oder Spielzeug daran befestigen. Durch das Drehrad lässt sich der Twist Clip einfach und sicher befestigen (z.B. an der Kleidung des Kindes, am Gurt der Babyschale o.Ä.).
Durch die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten ist der Twist Clip wirklich sehr praktisch und das Design ist einfach total gelungen. Ich bin sogar schon von befreundeten Mamis darauf angesprochen worden und auch die waren begeistert.
Von den Twist Clips werde ich mir auf jeden Fall noch ein oder zwei Stück nachkaufen, weil die so schön vielseitig zu verwenden sind.

Schnuller: MAM Original
Mein Sohn hat die Original und auch den Perfect Schnuller von MAM getestet und für gut befunden (zumindest akzeptiert er sie ^_^). Aber zuerst zum MAM Original:
MAM
Den Original Schnuller gibt es unter anderem in einer Packung mit zwei Schnullern und einer Box dabei. Zuerst dachte ich: „Praktisch, da ist gleich eine Aufbewahrungsbox dabei.“, als ich es aber näher betrachtet habe, stellte sich die Box als Sterilisierbox für die Mikrowelle heraus. Das ist natürlich gleich doppelt praktisch. Man kauft somit nicht einfach die Schnuller, sondern hat gleich eine Box zum Aufbewahren dabei, mit der man die Schnuller aber auch noch in der Mikrowelle mit etwas Wasser in drei Minuten sterilisieren kann. Andere Hersteller verkaufen Sterilisierboxen separat und hier ist gleich alles dabei.
Auch bei den Schnullern ist das Design wieder total süß und liebevoll gestaltet. Der Sauger ist aus Silikon, natürlich kiefergerecht geformt und ein „Seidensauger“, der seidig-weich ist und für ein angenehmes Gefühl im Mund des Säuglings sorgen soll. Zudem ist er symmetrisch geformt, so dass man nicht darauf achten muss, dass der Schnuller richtig herum in den Mund gesteckt wird. Der Schnullerschild ist abgerundet und hat Öffnungen mit großen Luftlöchern und ist an der Innenseite genoppt, so dass die Haut nicht unnötig gereizt wird.
Mein Sohn hat den Schnuller „MAM Original“ bekommen und ich war sehr gespannt, ob er den Schnuller akzeptiert. Das Ergebnis hat mich total erstaunt. Ich habe ihm den Schnuller in den Mund gesteckt und erst hat er ein bisschen darauf herumgekaut und mich dabei angeschaut. Und auf einmal hat er tatsächlich angefangen an dem Schnuller zu saugen, wie man es eben von anderen Babys kennt. Das klingt vielleicht etwas blöd, aber ich hab mich total gefreut und meinem Mann direkt davon erzählt und auch er war erstaunt. Da wir ja schon verschiedene andere Schnuller in allen möglichen Varianten ausprobiert hatten, war ich einfach total begeistert.
Endlich haben wir einen passenden Schnuller gefunden, den unser Sohn akzeptiert. Er nimmt ihn zwar nicht immer, aber ab und zu kann ich ihn damit eine kurze Zeit beschäftigen und auch das Spazierengehen im Kinderwagen ist dank Schnuller etwas entspannter geworden. Und abends kann ich ihm eine kurze Zeit den Schnuller geben, um etwas Zeit zu haben, mich fertig zu machen.

Schnuller: MAM Perfect
Natürlich haben wir auch noch den MAM Perfect ausprobiert.
MAM
Dieser Schnuller ist am Saugerhals 60% dünner und dreimal weicher als herkömmliche Schnuller. Er wurde speziell „Entwickelt, um das Risiko von Zahnfehlstellungen zu reduzieren“. Denn dadurch, dass der Saugerhals dünner ist, ist auch der Druck auf den Kiefer und Zähne des Babys geringer und dadurch wird das Risiko von Zahn- und Kieferfehlstellungen reduziert.
Der Schnullerschild ist bei dem MAM Perfect „extra leicht und luftig“ geformt, wodurch er noch weniger Auflagefläche bietet und so noch einmal besser für die Haut sein soll.
In der Packung ist ein Schnuller, der sich wie auch der MAM Original in einer Sterilisierbox befindet.
Auch diesen Schnuller akzeptiert mein Sohn ohne Probleme. Dadurch, dass der MAM Perfect noch besser für die Zähne ist, werden wir in Zukunft wohl dieses Modell kaufen. Auch wenn der MAM Original am Saugerhals so weich ist, dass ich mir da eigentlich keine Gedanken mache.

Preise der Produkte
MAM Pod: 6,50 €
Twist Clip: 5,50 €
MAM Original: 6,00 €
MAM Perfect: 6,50 €

Fazit
Alle vorgestellten Produkte sind übrigens BPA Frei, worauf man ja gerade bei Babyprodukten immer achten sollte.
Einen witzigen Nebeneffekt für unsere Tochter hatte das Ganze auch: Sie war natürlich total interessiert, was wir da mit den Schnullern von ihrem Bruder wollen. Und da sie gerne alles in den Mund steckt, hat sie das auch mit den von ihrem Bruder ausgespuckten Schnullern getan. Allerdings hat sie nur darauf herumgekaut und keinen Plan, wie man einen Schnuller „richtig bedient“. Bei dem Sauger von Nuk wurde das Ganze dann sogar noch etwas gefährlich, da sie diesen komplett in den Mund gestopft hat (was bei Schnuller eigentlich auf keinen Fall passieren darf!). Zum Glück konnte ich ihr den Schnuller im letzten Moment wieder wegnehmen. Irgendwann hat sie sich dann abgeschaut, wie Schnuller funktionieren und ihr kleines Brüderchen konnte ihr damit schon etwas beibringen ^^ Inzwischen spielt sie ab und zu bei Autofahrten mit einem der von ihrem Bruder nicht akzeptierten Schnuller oder saugt ab und zu an dem MAM-Schnuller ihres Bruders, wenn wir nicht schnell genug sind ^^ Meistens steckt sie ihm den aber nur in den Mund, wenn er schreit.
Aber der Haupteffekt ist, dass mein Sohn jetzt tatsächlich ab und zu durch einen Schnuller beruhigt werden kann, ohne ihn dabei herumtragen zu müssen.
Mir geht es bei der Schnullergabe nicht darum, mein Kind ruhig zu stellen, sondern ich möchte einfach mal etwas machen können (z.B. Essen für meine Tochter zubereiten, sie füttern, selbst etwas essen, duschen, mich fertig machen, usw.), ohne meinen Sohn dabei schreien lassen zu müssen.
Mit den MAM Schnullern klappt das tatsächlich sehr gut. Zwar meistens nur eine begrenzte Zeit, aber im Gegensatz zu vorher ist es auf jeden Fall besser. Auch sein Bauchweh hat sich gebessert und er will jetzt nicht mehr andauernd an die Brust (die Stillzeiten haben sich endlich normalisiert).
Wir werden auf jeden Fall bei MAM bleiben und die Schnuller nachkaufen und auch die nächste Größe von MAM verwenden, wenn es soweit ist. Was die Accessoires angeht, werde ich auf jeden Fall noch welche nachkaufen, da sie einfach total praktisch und schön sind.
Das Preis-Leistungsverhältnis für die Produkte finde ich auf jeden Fall angemessen. Da sind andere Marken teilweise teurer und weniger vielseitig.
Ich empfehle die Schnuller von MAM und auch die Accessoires sehr gerne weiter, da ich einfach total begeistert bin. Wer auch Probleme hat, dass sein Baby Schnuller ablehnt sollte unbedingt mal die Sauger von MAM ausprobieren.

Ein Gedanke zu “MAM-Babyartikel im Test

  1. Hallo Melanie,

    was du so alles bekommst 🙂 Frage: darfst du alles behalten, erwarten die Hersteller von dir immer eine genaue Beschreibung und Meinungen egal ob gut oder schlecht von dir….??

    Hast du irgendwelche Kosten dadurch?

    LG

    Andi

    Gefällt mir

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