Ecooe Espressokocher

Ecooe Espressokocher

Heute möchte ich Euch den Espressokocher von Ecooe vorstellen. Da der Bericht diesmal etwas lang geraten ist, gibt es am Ende noch einmal eine Kurzanleitung für den Espressokocher und danach das Fazit.

 

Hier geht es zum Espressokocher von Ecooe:

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Der Espressokocher ist, wenn man es ganz genau nimmt eigentlich kein richtiger Espressokocher, da nicht so ein hoher Druck erzeugt wird, wie bei einer Maschine und darum entsteht hier auch nicht diese typische Crema. Es ist eher eine Art Mischung aus Espresso und Mokka, die mit solchen Espressokochern zubereitet wird.

Aber das nur so am Rande ^_^

Der Kocher besteht aus Edelstahl und man kann ihn für verschiedene Kochfelder verwenden. Er ist geeignet für ganz normale Kochplatten, Ceranfeld, Gas und sogar Induktion. Man kann ihn auch prima mit einem Gaskocher beim Camping verwenden. Die Zubereitung selbst ist sehr einfach.

Als erstes füllt man Wasser in den unteren Behälter und zwar bis kurz unter das Druckventil. Dazu kann man kaltes oder warmes Wasser aus dem Wasserkocher verwenden. Nimmt man warmes (bzw. heißes) Wasser (bitte aufpassen, der Behälter wird dann schnell heiß), verkürzt sich die Kochzeit und der Geschmack soll auch besser sein (ich bemerke keinen großen Unterschied zwischen den beiden Zubereitungsarten). Ich nutze den Kocher am liebsten mit kaltem Wasser, da man sich dann beim Zudrehen nicht die Finger verbrennt ^^

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In dem Filtereinsatz befindet sich noch ein weiterer Filter mit einem Griffstück in der Mitte. Dieser dient dazu, das Volumen für das Kaffeepulver zu verringern, so dass man mit dem Kocher auch weniger als sechs Tassen (natürlich bezieht sich die Angabe auf Espressotassengröße) zubereiten kann. Ich habe diesen Einsatz weggelassen und den Kocher für sechs Tassen verwendet.

Der Filtereinsatz wird in den „Topf“ eingesetzt und bis zum Rand mit Kaffeepulver gefüllt. Das Pulver wird nicht angedrückt, sondern nur glattgestrichen. Man sollte etwas gröberes Pulver verwenden, als für Kaffee. Ich habe normale Kaffeebohnen (keine extra Espressoröstung) verwendet und sie mit einer Hand-Kaffeemühle gemahlen. Nicht zu fein, sondern etwas gröber. Das gemahlene Pulver habe ich bis zum Rand in den Filter gefüllt und vorsichtig glattgestrichen.

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Anschließend wird die Kanne auf den Topf geschraubt (vorsichtig festschrauben, aber nicht am Griff festziehen!) und der Espressokocher auf den Herd gestellt.

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Auf mittlerer Stufe erwärmt sich das Wasser in dem unteren Topf und beginnt dann zu kochen. Irgendwann wird das Wasser dann durch den Filter mit dem Kaffeepulver nach oben durch das Steigrohr in die Kanne gedrückt. In der Kanne kommt der fertige Espresso durch die Öffnung in dem Steigrohr heraus.

Wenn der Espresso beginnt, aus dem Steigrohr in die Kanne zu laufen (man hört ein brodelndes Geräusch), kann man den Herd ausschalten und die Kanne von der Platte nehmen. Die Kanne ist dann in sehr kurzer Zeit gefüllt.

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Bevor man den Kaffee einschenkt, sollte man ihn in der Kanne noch einmal gut umrühren, damit sich die Schichten vermischen.

Der Geschmack, sowie die einfache Bedienung haben mich überrascht. Auch die Reinigung nach der Verwendung geht schnell und leicht. Da war ich zuvor etwas skeptisch, aber alle Teile lassen sich wirklich sehr einfach reinigen.

Nachdem der gesamte Kocher abgekühlt ist (nicht vorher, da er sehr heiß wird), schraubt man ihn auseinander, entfernt das benutzte Kaffeepulver aus dem Filter (es lässt sich sehr gut entfernen) spült alle Teile gut aus, trocknet sie gut ab und lässt sie so lange stehen, bis auch die letzte Feuchtigkeit getrocknet ist, bevor man alles wieder zusammenschraubt.

Man muss nicht großartig herumputzen, sondern es reicht, wenn man alles gut ausschwenkt und ausspült. Bei einem Gasherd oder Campingkocher kommen natürlich noch die Spuren durch das Feuer hinzu, die dann noch entfernt werden sollten und die Reinigung etwas aufwändiger gestalten könnten.

 

Kurzanleitung:

  1. Kaffeebohnen mahlen (etwas gröber, als für normalen Espresso)
  2. Wasser (kalt oder warm), bis knapp unter das Druckventil in den unteren Topf füllen
  3. Filter einsetzen und das gemahlene Kaffeepulver bis zum Rand einfüllen (nicht andrücken, nur etwas glattstreichen
  4. Kanne auf den Topf schrauben (nicht mit dem Griff festdrehen!)
  5. auf mittlerer Stufe so lange erhitzen, bis ein brodelndes Geräusch zu hören ist und der Kaffee aus dem Steigrohr in die Kanne läuft
  6. vor dem Einschenken nochmal gut verrühren, damit sich die Schichten gut vermischen – Fertig

 

 

 

beitragsbild-ecooe

 

Fazit:

Ich bin sehr zufrieden und war vor allem über die einfache und schnelle Zubereitung und die problemlose Reinigung erstaunt. Der gekochte Kaffee bleibt auch einige Zeit schön warm und kühlt nicht so schnell ab, da das Material doch sehr schön die Wärme speichert. Negatives konnte ich nicht feststellen und das Preis-Leistungsverhältnis (der Kocher kostet 39,99 Euro) ist in meinen Augen sehr gut. Zu Bedenken ist, dass es sich hier um einen Edelstahl-Espressokocher handelt und nicht um einen aus Aluminium. Bei Aluminium habe ich gelesen, dass der Geschmack verfälscht werden könnte. Allerdings habe ich kein Modell aus Aluminium zum Vergleich, so dass ich das weder bestätigen, noch widerlegen kann.

Ich bin total begeistert und von mir gibt es hier eine klare Kaufempfehlung für alle Kaffeeliebhaber.

 

Und hier noch einmal der Link zum Espressokocher:

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