DSGVO – Abschied vom Bloggen oder weitermachen?

Wie einige von Euch bereits gemerkt haben, ist es rund um meinen Blog in letzter Zeit sehr ruhig geworden. Die letzten Wochen waren bei mir privat ziemlich turbulent und das „Schreckgespenst“ DSGVO hat dann zusätzlich dafür gesorgt, dass ich mir grundlegende Gedanken zum Thema Bloggen gemacht habe und sogar überlegt hatte, ganz damit aufzuhören. Man muss so viel beachten, aber es wird auch viel Panikmache betrieben.

In den letzten Wochen habe ich immer wieder von Bloggern gelesen, die ihren Blog gelöscht haben und es tauchten auch unzählige Beiträge zum Thema Datenschutz-Grundverordnung (kurz DSGVO) auf, in denen unter anderem von hohen Strafen die Rede war. Und auch ich habe mich gefragt, ob ich mir unter diesen Umständen das Bloggen überhaupt noch leisten kann. Ehrlich gesagt, bin ich immer noch sehr unsicher, aber ich versuche stets alles so umzusetzen, dass es seine Richtigkeit hat.

Dass so ein Blog auch viel Arbeit ist, brauche ich wohl keinem zu erzählen. Neben Fotos machen, Texte verfassen und der Suche nach geeigneten Themen, findet ja auch viel Arbeit im Hintergrund statt. Allein die Gewerbeanmeldung und der damit verbundene Papierkram, ist fast schon ein kleiner Nebenjob. Dazu jetzt noch die DSGVO…

Aber ich lege Wert darauf, alles nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen.

Entsprechend viele Gedanken habe ich mir auch die letzten Wochen zum Bloggen allgemein gemacht und etliche Seiten gelesen und Informationen dazu gesucht. Am Anfang war da dieser Berg rund um die DSGVO und ich kam mir recht hilflos vor. Trotz Gewerbeschein ist mein Blog immer noch ein Hobby und mehr privater Natur, als geschäftlich und eine Rechtsberatung ist für mich finanziell einfach nicht machbar.

Als ich dann bei der lieben Katrin von https://musikhai.com/ einige Beiträge zur DSGVO gelesen habe, in denen sie das Ganze eher locker darlegt, aber auch hilfreiche Seiten verlinkt hat, hat mir das doch sehr geholfen und mir wieder Mut gemacht. Gestern habe ich nochmal einen halben Tag Zeit investiert und ich hoffe, dass jetzt alles soweit abgedeckt ist.

Mein Blog wird also weiter bestehen bleiben und jetzt, wo der Tag X der DSGVO (bis morgen, 25. Mai 2018, muss nämlich alles umgesetzt sein) gekommen ist und meine Entscheidung feststeht, geht es mir auch wieder besser. Demnächst werde ich also auch wieder regelmäßiger Beiträge veröffentlichen.

Bienchen

 

Danke, dass Ihr auch weiterhin meinen Blog besucht =^_^=

Und ein besonderes Dankeschön an die liebe Katrin Musikhai ❤ 

 

 

11 Gedanken zu “DSGVO – Abschied vom Bloggen oder weitermachen?

  1. Ich hatte auch furchtbare Panik bis ich den Artikel bei Katrin gelesen hatte, ich las mich dann einen ganzen Abend durch und war auf jeden Fall beruhigter.
    Ich werde heute Abend noch den Rest umsetzen. Bei Mimikarma stand heute auch noch mal interessantes drin. Auf Facebook gab es ja auch so ein Hype heute morgen und jeder meinte einen Text posten zu müssen.
    Einfach abwarten und von der Panikmache nicht anstecken lassen.

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    • Hm… Mir wurde gesagt, dass ich ein Gewerbe brauche, sobald ich Einnahmen irgendeiner Art erziele und die Einnahmen aus den Amazon Partnerlinks (und auch vergünstigte Testprodukte) zählen als Einnahmen, die versteuert werden müssen.

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      • Eine freiberufliche Tätigkeit (also Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Rechtsanwalt, Notar, Patentanwalt, Ingenieur, Architekt, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater, beratender Volks- und Betriebswirt, Hebamme, Heilmasseur, Krankengymnast (Physiotherapeut), Heilpraktiker, Journalist, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotse, Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Lektor, Lehrer und Erzieher) ist nach deutschem Recht kein Gewerbe und unterliegt daher weder der Gewerbeordnung noch der Gewerbesteuer. Als Blogger bin ich eine Art Journalist, Künstler oder Schriftsteller. Also keine Gewerbeanmeldung. Versteuerung der Einnahmen natürlich in der EkSt-Erklärung. Hat bislang niemand gemeckert.

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      • Das hängt ganz davon ab in welchem Bundesland man sich befindet, da hat jedes seine eigene Regelung. Manchmal wissen auch die Finanzämter und Gewerbeämter selbst nicht so genau, welche Regelung jetzt gilt. Im Zweifel ist man mit nem Gewerbe auf der sicheren Seite und so viel Arbeit macht ein Kleingewerbe jetzt ja auch wieder nicht 🙂

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    • Hm… Gute Frage….
      Ich würde ja mal einen Anwalt dazu fragen. Leider habe ich bisher von keinem ein schriftliches Einverständnis vorliegen, dass ich dessen Daten verwenden darf, darf ich natürlich auch nicht dort anrufen oder eine Email schreiben. Das verkompliziert alles natürlich sehr.
      Wie machen das eigentlich Telefonbuchgesellschaften? Ob die wohl das schriftliche Einverständnis von jeder eingetragenen Person haben? Und wenn ich die Telefonnummer anrufen möchte, muss ich dann vorher über den Telefonbuchanbieter das Einverständnis dieser Person einholen? Ich glaube das Thema ist doch noch weit umfassender, als befürchtet xD

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